Tach,
der DKZ-Fotoblog ist umgezogen. Ihr findet ihn unter http://derkleinezeitvertreib.jimdo.com/!!!
Viel Spaß!
Pasa
der DKZ-Fotoblog ist umgezogen. Ihr findet ihn unter http://derkleinezeitvertreib.jimdo.com/!!!
Viel Spaß!
Pasa
Moin,
aktuell gibt es gewisse Diskrepanzen zwischen meinem Verständnis über diesen Foto-Blog und den technischen Möglichkeiten, die overblog bietet. Dementsprechend sehe ich mich zur Zeit nach Alternativen um und bitte deshalb um etwas Geduld. Sobald es wieder etwas neues gibt, werdet ihr davon erfahren.
...oder die Auferstehung von Hitler, Gaddafi, Stalin und Saddam an einem Tag.
Ich war richtig froh, als ich heute morgen aufgewacht bin, dass die Welt noch existiert. Die Moderatoren bei der ARD haben mir ja am gestrigen Abend eher das Bild vermittelt, dass die Mayas sich
zwar nicht im Jahr, aber dafür im Monat geirrt haben. Der Weltuntergang stand kurz bevor und alle waren live dabei.
Was ist eigentlich passiert? Nun, im Endeffekt ein völlig normaler Vorgang in deutschen Fußballstadien. Dabei will ich gar nicht so sehr auf den Einsatz von Pyro auf Seiten der Berliner und
Düsseldorfer eingehen, denn dieser wäre, so dämlich er zumindest auf blau-weißer Seite war (Pyro hat auf dem Platz nichts zu suchen, basta!), nur eine Randnotiz am gestrigen Abend gewesen, wenn
da nicht die Nachspielzeit gewesen wäre.
Gehen wir doch einmal zurück zum 21.Mai 2011. Der CFC spielt gegen RB Leipzig und führt Sekunden vor Schluss mit 1:0, der Aufstieg zum Greifen nah. Schon jetzt stehen die ersten im Innenraum und
warten auf den Schlusspfiff und pünktlich mit diesem spielen sich sensationelle Szenen ab. Die Leute strömen auf's Feld und feiern eine riesige Party. Wo ist jetzt der Zusammenhang zum
Relegationsspiel in Düsseldorf? Ganz einfach, auch dort waren die Leute schon vor dem Abpfiff im Innenraum. Aber nicht, wie von den Herren Bartels, Beckmann, Scholl und Krug suggeriert, um
Randale zu starten. Nein, die Leute wollen nach 15 Jahren Abstinenz von der Bundesliga, einem Aufstieg, der einem jahrelangem Niedergang folgte, einfach nur auf den Platz, um ihren Helden ganz
nah zu sein, sie zu beglückwünschen, sie zu umarmen, sie zu feiern. Die Leute wollen das nicht aus X Metern Entfernung, während die Mannschaft auf irgendeinem Balkon feiert. Nein, sie wollen das
jetzt und hier tun, MIT der Mannschaft, MIT den eigenen Helden. Sogar eine Mutter mit Kind rennt auf dem Platz herum. Wie krank muss man sein, sein Kind solchen schweren Randalen auszusetzen
(Vorsicht Ironie!)? Nein, auch die Mutter will ihrem Kind vielleicht einfach nur ein unglaubliches Kindheits-Erlebnis verschaffen, will, dass ihr Kind den eigenen Helden ganz nah ist und diesen
Abend für den Rest seines Lebens mit wunderbar positiven Erinnerungen verbindet. Wir alle wissen ja, dass man als Kind noch ein etwas anderes Bild von Spielern hat...
Die Leute stehen also im Innenraum und warten sehnsüchtig auf diesen einen Moment. Und dann passiert ist: Irgendeiner hört einen Pfiff, denkt das Spiel ist aus und rennt los. Die folgenden
Vorgänge sind völlig logisch und man braucht keinen Doktortitel, um sie zu erklären. Einer rennt los, die anderen denken, das Spiel ist aus und rennen hinterher. Es entsteht eine Welle und
innerhalb von Sekunden sind Tausende Leute auf dem Platz und umringen ihre Helden, zünden Bengalos um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, der ein oder andere sichert sich noch ein Andenken in
Form des Elfmeterpunktes - alles normale Vorgänge, Freude, Heiterkeit, positive Energie.
Nur merken die Leute erst später, dass das Spiel noch gar nicht abgepfiffen ist. Dass die Leute nichts böses wollen, sieht man daran, dass fast alle sofort wieder vom Spielfeld laufen, als sie
erfahren, dass dieses Spiel noch nicht vorbei ist. Sie bereuen ihren Fehler, gehen zurück, hoffen darauf, dass dieses Spiel weitergeht. Während Schiri Wolfgang Stark alle Spieler in die Kabinen
bittet, wird der Platz langsam von Menschen befreit.
Nach etwa 15-20 Minuten Unterbrechung (manche Medien machen auch 30 Minuten daraus, klingt besser, zudem wird auch bei manchen von einem zwischenzeitlichen Spielabbruch geredet - klingt besser,
böser, dramatischer) kommen Düsseldorf und Schiri Stark wieder heraus, die Hertha lässt sich Zeit. Erst auf Drängen von Schiri Stark und der Polizei (!), die laut O-Ton von Hertha-Anwalt
Christoph Schickhardt ein "Blutbad" (!!!) befürchtet, geht das Spiel weiter und die letzten zwei Minuten werden zu Ende gespielt. Zu diesem Zeitpunkt ist Moderator Tom Bartels schon lange
kollabiert, japst nach Luft und ringt nach Worten für diese "Feinde des Fußballs". Mit dem Abpfiff wiederholt sich das Prozedere, die Fans stürmen den Platz, feiern ihre Helden und ihren Verein
und am Ende sehen wir tausende Menschen auf dem Rasen stehen - auf einmal sind es "tolle Bilder, die von Leidenschaft und Liebe zeugen".
Moment. Stop. Auszeit. Die selben Bilder, der gleiche Vorgang, die exakte Kopie des Geschehens 20 Minuten zuvor ist auf einmal etwas komplett anderes. Die selben Leute, die jetzt als feiernde
Masse dargestellt werden, wurden 20 Minuten zuvor als Schande, Feinde des Fußballs und Idioten dargestellt. Die selben Leute, die in den 90 Minuten zuvor als fanatisches Heimpublikum galten, die
für eine unglaubliche Stimmung sorgten. Warum? Weil der erste Vorgang einem Missverständnis folgte, dem Glauben an den Schlusspfiff. Weil er exakt zwei Minuten zu früh geschah.
Nochmal zum Verständnis: Wir reden hier von einem völlig normalen Vorgang in deutschen Stadien, von Fußballfans, die ihren Helden in der Stunde des Triumphs ganz nah sein wollen, die, in diesem
Fall, 36 Spiele lang gezittert, gelitten und sich gefreut haben. Ein Wechselbad der Gefühle, die Emotionen brechen heraus. Das ist Fußball, das sind positive Emotionen, das ist Freude, das ist
Liebe!!! Und statt sich an diesen Bildern zu erfreuen, die Vorgänge in der Verlängerung als das abzutun, was sie waren, nämlich ein unglückliches Missverständnis, der Vorfreude auf den Triumph
geschuldet, ergötzen sich die Medien, allen voran Reinhold Beckmann und sein "Experte" Mehmet Scholl in Mutmaßungen, Vorwürfen und gespielter Bestürzung. Niemand spricht mehr über das Spiel, die
Sieger, die Verlierer - nein, die Fans sind das Thema, die Chaoten.
Jetzt werden selbst schon positive Dinge als Krawalle abgetan, Dinge, die Freude symbolisieren und ein besonderer Moment für Spieler und Fans sind. "Die Sicherheitsfrage MUSS gestellt werden". Ja
ne, is klar. Manchmal muss man sich schon fragen, was für einen Fußball manche Menschen wollen. Wenn Jürgen Klopp wie Rumpelstilzchen an der Seitenlinie auf und ab hüpft, seine Spieler knuddelt
und sich die Freude aus dem Leib schreit, ist alles gut. Gestern war alles schlecht. Fast alles. Die Doppelmoral deutscher Medien und diverser Fans. Zum Kotzen.
Pasa
Weitere Links:
Hurra, wir leben noch (Publikative)
Müssen wir jetzt ganz neu über den Sportjournalismus nachdenken? (Chemie-Blogger)
Freitagabend - Freizeitsport - Hartplatz. Klotzsche gegen Kaitz. Ein Traum!
Samstagmorgen - 6.Liga - Tschechien - Abstiegsduell. Paprikova Klobasa. Scheen.
Kunstrasen - Sächsische Schweiz - Kissen und Bockwurst. Dippoldiswalde II gegen Glashütte II.
Kunstrasen - Grenze direkt um die Ecke - viel Wind - wenig Leute - zusammengekaufte Gäste. Tolle Sache.
Banik spielt weiter 1.Liga - 90.Geburtstag - Leeres Stadion - Eishalle abgerissen. Teplice halt.
Sportplatz - Rat der Gemeinde Sachsenburg - Platzwunde - Bierwahnsinn. Ein Sonntag in Sachsenburg.
Schöner Ground - nettes Spiel - bekannte Nasen. Hallo Penig!
So, es sind ein paar Tage vergangen seitdem die letzten Fotos hochgeladen worden, aber heute ist es endlich wieder soweit und die DKZ-Redaktion hat wieder allerlei Bildmaterial von den Sportplätzen mitgebracht!
Die Wiener Außenstelle sendet wieder Bilder vom wohl interessantesten Duell der Alpenrepublik! Bilder davon gibt's hier!
"1. Mai. Tag der Arbeit, also ist es nur recht und billig anderen Leuten bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. In diesem Fall der Wiener Viktoria, wo Toni Polstzer seine erste Trainerstation hat.Und das gar nicht mal so erfolglos, wie man vielleicht denken könnte..." (BigMäc)
Weitere Bilder vom U19-Stadtpokal in Knautkleeberg gibt's hier!
Nach Leipzig ging's weiter nach Amsdorf, wo das Verbandsligaspiel zwischend der heimischen Romonta und den Gästen aus der Landeshauptstadt auf uns wartete. Bilder vom etwas überraschenden Heimsieg gibt's hier!
Freitagabend, irgendwo in Mecklenburg. Der Quoten-Honza ist selbst hier anwesend, das Bier und der Senf kommen aus Sachsen, die Wurst und der Ketchup aus Thüringen. Muss man gesehen haben.
Puh, endlich ist die Saison (fast) vorbei. Und wenn wir ehrlich sind haben die letzten 6 Spiele (inkl. der 0:3-Niederlage in Burghausen) den guten Eindruck schon arg geschmälert. Was soll's, Fotos vom letzten Liga-Spiel der Saison 2011/2012 gibt's ausnahmsweise mal hier!
Wenigstens kann man sich das Burghausen-Wochenende noch mit anderweitigen Betätigungen schön gestalten - eine davon ist ein Spielbesuch beim wahren Salzburger Fußballverein, der Austria. Fotos aus Maxglan gibt's hier.
Auf dem Weg nach Wien lag das beschauliche Melk, Schauplatz des Spitzenspiels der 5.Ösi-Liga. Dank leerem Akku gibt's hier leider nur ein paar Smartphone-Fotos, aber besser als nüscht! Danke an Jenson!
Gruß an Tom und den Rest der Fedayn und ein herzliches Dankeschön an euch! Fotos aus Favoriten gibt's hier, leider aufgrund eigener Dummheit und eines leeren Akkus nur wenige.
Auch hier geht ein "Hvala" an Jenson, der wenige Fotos mit seinem Super-Duper-Handy machte, da mich die eigene Dummheit bzw. der Akku im Stich liesen. Guggst du!
Bezirkspokal Usti und wir sind dabei! Fotos aus der tschechischen Provinz gibt's hier!
Polen ruft zum Mittwochs-Doppler, da darf man nicht fehlen. Der erste Kick findet in Rzepin statt. Fotos davon gibt's hier!
Zum Abschluss geht's an die Oder, besser gesagt ins Stadion zu Slubice. Ein dicker Gästemob, ein schickes Stadion und ein überraschender Haufen an Heimfans. Was will man mehr?
Die Loksche zu Gast in Karl-Marx-Stadt, das kann man sich schon mal geben. Bilder vom Spiel auf der Fischerwiese gibt's hier!
Sieht man von der sehr schicken Choreo ab war dieser Samstag ein Tag zum Vergessen. Bilder gibt's natürlich trotzdem auf www.cfcfans.de
Frustbewältigung funktioniert am besten in Tschechien. Start des Tschachn-Vierers ist in Prag, 9.Liga, tiefer geht's nicht mehr - fetzt trotzdem. Nur die Tierhaltung beim nebenan liegenden Tennisclub bereitet dem Freund gepanzerter Tiere etwas Sorgen - TARTARUGA LIBERI!!! Bilder aus Bohnice gibt's hier!
Als Lückenfüller wurde das B-Jugendspiel in Brandys-Boleslav gefunden - Mattoni freut sich, leckere Klobasa und Maurer-Dekolletes, die man nicht sehen willen.
4.Liga auf einem der sinnlosesten Sportplätze Tschechiens - dafür gab's gute Klobasa, deutsche Halbzeithopper und viele Aussichten! Bilder aus Jirny gibt's hier!
Der Untergang einer einst großen Nummer... Auch in Zapy gab's neben der vernichtenden Niederlage für Kamel blasen ne leckere Wurst, kaltes Bier und tolle Aussichten... :)
Bilder davon findet ihr hier!
Als kleiner Hinweis in eigener Sache: Nicht von der Qualität der Fotos in den Artikeln verwirren lassen. Aus unbekannten Gründen verschwimmen die ein wenig beim Hochladen, was aber kurioserweise eben nur bei den Artikeln der Fall ist. Auf den Fotoseiten selbst haben die Bilder wieder ihre normale Qualität.
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